#BloggingWoche – Fazit meiner Challenge

Eine Woche lang habe ich jetzt seit dem 11. September jeden Tag einen Blogartikel veröffentlicht.

Idee

Seit Anfang 2020 bin ich in der Sympatexter Academy und lerne dort alles über Texte für die Webseite und übers Bloggen. Dort habe ich auch meine Buddy Anette Schade getroffen, mit der ich mich seit einigen Monaten einmal pro Woche per Zoom treffe. Wir tauschen uns aus über den Stand unserer Textprojekte und auch sonst über das, was bei uns gerade so läuft. Immer ein Termin, auf den ich mich freue!

Dann haben zwei andere mutige Teilnehmerinnen (Franzi Blickle und Lotte Stevens) Anfang August für sich eine Challenge #10BlogsIn10Days gestartet und in der Sympatexter Academy darüber berichtet. Mir hat es riesige Lust gemacht, mehr zu bloggen – und Anette ging es ähnlich. Deshalb haben wir uns vorgenommen, auch so eine ähnliche Challenge für uns zu starten.

Kurz kam ein Selbstsabotage-Gedanke hoch “aber dann bin ich ja nur ein Nachmacher” – den ich aber schnell bemerkt habe. Ich habe mich entschieden, lieber den Satz zu glauben: “besser nachmachen als ganz originell nix tun”

Vor der Challenge

Diesmal wage ich mich wirklich raus – schon im Vorfeld kündige ich an, was ich vorhabe. Story-Doing habe ich im Händständ-Kurs diesen Sommer gelernt, jetzt kommt die Anwendung auf ein erstes Business-Thema.

Stories auf Instagram, Live-Video auf Facebook – vor allem letzteres ist immer noch deutlich außerhalb meiner Komfortzone! Es hat manchmal auch etwas gutes, noch nicht so viele Zuschauer zu haben. Diesmal habe ich nämlich die erste Version vom Live-Video sofort wieder gelöscht und gleich noch einen zweiten Versuch gemacht, der mir deutlich besser erschien.

Zur Vorbereitung haben Anette und ich uns per Zoom getroffen und Themen gesammelt. Über manche Themen wollen wir beide schreiben, manche sind für uns und unser jeweiliges Business spezifisch.

Tag 1 – Freitag, 11.9.

Erste Erkenntnis schon vor dem Losschreiben: Es ist prima, so eine Challenge nicht alleine zu machen. Alleine hätte ich vermutlich nicht mal den Mut gehabt, die Challenge öffentlich zu machen. Und vor allem hätte ich vielleicht doch dem Impuls nachgegeben “och nö, Blogartikel schreiben kann ich auch morgen noch…” – nein, diesmal gibt es keine Aufschieberitis! Ich habe mich commited, jeden Tag etwas zu veröffentlichen, also setze ich mich auch dran!

Zweite Erkenntnis dieses Tages: es war schlau, mir das heutige Thema schon am Vorabend auszusuchen. So hatte mein kreativer Autopilot schon Zeit, nebenher Ideen zu sammeln.

Dritte Erkenntnis dieses Tages: Auch wenn die Frage “Was ist Gewaltfreie Kommunikation?” mir durchaus immer wieder gestellt wird und ich schon länger darüber schreiben will – ein gutes Thema für eine Blogchallenge mit selbstgewähltem Zeitlimit 90 min ist das nicht. Das Thema ist für mich so umfangreich, beim Schreiben habe ich nebenher noch Themen für ein gutes Duzend Folgeartikel gesammelt. Es hat schließlich fast 3 Stunden gedauert, bis ich den Artikel immerhin so weit hatte, dass ich auf “veröffentlichen” geklickt habe. In meinen Augen hätten noch etliche Aspekte gefehlt…

Vierte Erkenntnis dieses Tages: für einen Artikel mit diesem Umfang hätte vor einem Jahr noch eher 3 Wochen als 3 Stunden gebraucht – wenn ich ihn überhaupt so “unperfekt” veröffentlicht hätte. Ich finde es gerade schön, diesen Lerneffekt zu sehen.

Tag 2 – Samstag 12.9.

Auf die Uhr geschaut habe ich heute nicht beim Bloggen. Es war deutlich schneller als gestern, aber vermutlich immer noch über 90 Minuten…

Dafür habe ich sowohl für den heutigen Artikel über Werte als auch für den gestrigen Artikel Grafiken für Pinterest gemacht und die Artikel dort geteilt. Das Teilen von Artikeln auf Facebook geht inzwischen nebenher – wenn ich daran denke, es mit dem Creator Studio zu machen, ist auch bei Instagram fix ein Beitrag dazu veröffentlicht. Pinterest habe ich bisher eher vor mir hergeschoben – obwohl ich weiß, dass es vermutlich sinnvoll wäre um dauerhaft mehr Menschen zu erreichen. Deshalb bin ich jetzt stolz darauf, dass ich mich durch Pinterst gekämpft habe und eine eigene Pinwand für die #BloggingWoche erstellt habe.

Tag 3 – Sonntag 13.9.

Mein Thema für heute: ein Buch vorstellen und kurz (!) drüber erzählen.

Eigentlich klang es nach einer einfachen Aufgabe. Nicht ganz so leicht war es für mich, mich für ein Buch zu entscheiden. Ich liebe Bücher und habe eine Menge zuhause stehen. Manche habe ich mehrfach gelesen – und das sind natürlich auch die Kandidaten für eine Buchvorstellung.

Aber trotzdem: “Herr der Ringe” oder “Harry Potter”? Die liebe ich und lese sie immer wieder – aber das ist ja eher Freizeit als Business. “Gewaltfreie Kommunikation” von Marshall Rosenberg? Das ist zwar ein Standardwerk, aber irgendwie auch trivial, darüber zu schreiben – darüber stolpert eh jeder, der sich näher mit Gewaltfreier Kommunikation befasst.

Ausgewählt habe ich dann “Gefühle & Emotionen” von Vivian Dittmar. Die ersten 30 Minuten meiner selbstgesetzten Schreibzeit habe ich dann aber erst mal darauf verwendet, alles aufzuschreiben, was mit an “Herr der Ringe” so gefällt. Mhm. Das musste ich irgendwie erst mal loswerden. Und das wird wohl demnächst auch mal ein Blogartikel.

Insgesamt hat es mir Spaß gemacht, über ein Buch zu schreiben – das will ich in Zukunft öfter machen.

Tag 4 – Montag 14.9.

Oh jeh, heute hatte ich gar keine Ahnung, worüber ich schreiben wollte. Ich hatte zwar einige Themen als Ideen für heute notiert, aber keine davon hat mich so richtig angelacht. Vermutlich auch einer dieser Tage, an denen ich ohne Buddy gar nichts geschrieben und veröffentlicht hätte.

Ich habe dann 5 Ideen auf einen Zettel geschrieben und einfach mal handschriftlich Stichpunkte dazu gesammelt. Dabei fließt es meistens besser – und so auch heute. Fast hätte ich Lust, über alles zu schreiben. Schließlich entscheide ich mich für den Kontrollierten Dialog – eine Anleitung für ein besseres Streitgespräch.

Das mit den 90 Minuten Zeitlimit hat auch heute nicht hingehauen – mit knapp 3 h bei weitem nicht. OK, ich habe auch schon Stichpunkte für 3 weitere Artikel gesammelt und ich habe den Artikel bei Instagram und Facebook geteilt und dafür eine Grafik und Text kreiert. Trotzdem, das mit den 90 Minuten war wohl etwas über-optimistisch. Das auf-die-Uhr-schauen hat immerhin den positiven Aspekt, dass ich etwas mehr Gefühl dafür habe, wie viel Zeit ich eigentlich im Schnitt für so einen Blogartikel brauche.

Tag 5 – Dienstag 15.9.

Für diesen Tag hatten Anette und ich uns schon im Vorfeld ein das gleiche Thema vorgenommen: ein Glossar mit Fachwörtern. Eine List mit möglichen Begriffen haben wir gemeinsam gesammelt – daraus hat dann jede für sich eine Auswahl getroffen und die Definitionen in einen Blogartikel gepackt.

Hier findest du den Artikel von Anette: Fachchinesisch oder: “Hä? Was ist das?”

Und hier findest du mein Glossar – Coaching-Kauderwelsch kurz erklärt

Nebenher habe ich noch alles was ich mache in Bildern dokumentiert – für den Artikel an Tag 6.

Nachmittags hatten Anette und ich uns für unser wöchentliches Buddy-Treffen verabredet. Zusätzlich zum Austausch haben wir uns diese Woche auch noch interviewt und das Interview aufgezeichnet – das soll das Thema von Tag 7 werden.

Tag 6 – Mittwoch 16.9.

Heute habe ich es tatsächlich geschafft: weniger als 90 Minuten für einen Blogartikel! OK, es liegt vor allem daran, dass ich heute viele Bilder und wenig Text hatte: A Day in My Life

Leider habe ich dabei bemerkt, dass mein Tool zur Bildoptimierung nicht so funktioniert wie ich das gerne hätte. Also mache ich mich auf die Suche nach einer Alternative, damit meine Seite und auch Blogartikel mit vielen Bildern wieder schneller laden.

Außerdem mache ich mich heute wieder dran, die Grafiken für die bisherigen Blogartikel auf das Pinterest-Hochformat zu ändern. Ich stelle fest, das das zwar Zeit kostet – aber bei 4 Bildern quasi gleich viel wie für ein Bild. Es lohnt sich also, solche Arbeiten schwungweise zu machen.

Ich freue mich auch heute wieder darüber, dass ich gleich zu Beginn der Challenge eine Vorlage für die Grafiken gemacht habe. Damit entfällt die Überlegung, wie ich das Bild für Instagram (und analog Pinterest) heute gestalten will – ich ändere einfach den Text in der Vorlage und füge das Beitragsbild ein, fertig.

Tag 7 – Donnerstag 17.9.

Eigentlich war für heute schon alles vorbereitet – das Interview von Dienstag bei YouTube hochgeladen, der Blogartikel schon angelegt, das Bild eingefügt, mit YouTube verlinkt und ein Satz zur Einleitung geschrieben.

Aber. Eigentlich wollte ich auch noch ein paar Auszüge aus dem Interview aufschreiben. Was mir besonders gefallen hat. Was ich besonders spannend fand. Meine persönlichen Highlights von dem was Anette gesagt hat und was mir von mir selbst gut gefallen hat. Trotzdem ist es letztlich ein sehr kurzer Artikel geworden – ich war den ganzen Tag bei einem Kundenauftrag und hatte Abends schlicht keine Zeit mehr, lange zu bloggen. Essen wollte ich auch noch und auf Nachtschicht hatte ich keine Lust. Also wieder einmal mit dem Unperfekten leben und trotzdem auf Veröffentlichen klicken.

Tag 8 – Freitag 18.9.

Ha – heute hab ich es leicht! Thema für heute ist das Fazit der BloggingWoche. Und da ich die ganze Woche über jeden Tag etwas in diesem Artikel geschrieben habe und dabei auch immer wieder notiert habe, was ich gelernt habe oder was mir aufgefallen ist, ist es heute schnell erledigt, den Artikel fertigzustellen.

Ich bin sowohl etwas traurig als auch erleichtert, dass die Challenge-Woche vorbei ist. Und ich bin stolz darauf, es geschafft zu haben! Es sind 8 Blogartikel entstanden, mit denen ich zufrieden bin.

Auch bei Anette sind 8 lesenswerte Blogartikel entstanden

Ich nehme die BloggingWoche zum Anlass, mal mein Google-Doc mit Blog-Ideen durchzuschauen und zu sortieren. Auf 100 (!) Seiten stehen dort jetzt Themen, Ideen, Stichworte und lose Notizen für Blogartikel. Die nächste Blogging-Challenge ruft schon!

Fazit

  • ich habe viel gelernt bei dieser Challenge
  • ich hatte viel Spaß beim Schreiben
  • ich bin etwas überrascht wie einfach es ging, jeden Tag etwas zu veröffentlichen – ich habe es mir schwieriger vorgestellt
  • 90 min sind zwar ein guter durschnittlicher Zeitraum für einen Artikel – aber als Maximum zu kurz
  • selbst gesetzte Ziele motivieren mich
  • noch mehr motivieren mich Ziele, die ich nicht alleine verfolge
  • Unterstützung durch einen Buddy ist sehr viel wert!
  • die nächste Challenge kommt bestimmt

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