Ein kleiner Ausschnitt aus meinem Leben in Bildern. Relativ zufällig habe ich den 15. April ausgewählt. Ein insgesamt ziemlich relaxter Tag.
7 Uhr Aufwachen und in den Tag starten
Direkt nach dem Aufwachen schreibe ich erst mal in mein Traum-Tagebuch. Eine Art Experiment, das ich seit ein paar Monaten mache. Und manchmal sehr faszinierend, wie ich mich während des Aufschreibens wieder an mehr Träume erinnere.
Ein Blick aus dem Fenster: heute scheint ein schöner Tag zu werden. Typisch für Corona-Zeiten: der Parkplatz ist trotz Werktag ziemlich leer. Typisch für April: Der Ahorn blüht, überall zeigen sich die ersten Blätter.
Noch nicht ganz wach schreibe ich in mein Traum-Tagebuch Blick aus meinem Fenster
Dann eine kurze und knackige Trainingseinheit – heute ist Konditionstraining dran.
Meine übliche Morgenroutine, direkt nach etwas Bewegung mache ich eine Meditation, dazu höre ich heute diese Musik.
Heute ein Konditionstraining mit Video Einer der Tracks, die ich am öftesten abspiele – momentan mehrmals die Woche
9 Uhr Ich gehe ins Home-Office
Frisch geduscht bewege ich mich 2 Meter weiter in mein Home-Office und schalte den Laptop an.

Heute stehen ausnahmsweise keine Coaching-Termine im Kalender, deshalb kann ich mir den Tag heute fast frei einteilen. Nur als Teilnehmer habe ich ab 10 Uhr einen Zoom-Call: Feedback für den aktuellen Stand meiner Angebotsseite in der „Fast Action Texter“ Gruppe. (Screenshot vom Call habe ich mal wieder vergessen…)
Deshalb ist heute vorher der wichtigste Punkt auf meiner Todo-Liste, ein paar noch fehlende Punkte zum Angebot Digitales Aufblühen hinzuzufügen. Nebenbei notiere ich noch hilfreiche Tipps aus dem Feedback für die anderen Teilnehmer – das mag ich bei Gruppenkursen so!

9-12 Uhr Mein Router wird ausgetauscht
Seit dem Wochenende ist mein Router kaputt – WLan geht nicht mehr. Heute ist ein Ersatzgerät angekündigt. Der Kurier wird es irgendwann am Vormittag bringen und das alte Gerät sofort wieder mitnehmen. Deshalb bin ich den ganzen Vormittag etwas unruhig und „auf Abruf“.
Weil ich kein Lust habe die ganze Zeit offline zu sein und vor allem weil ich am Call ab 10 Uhr teilnehmen will, bereite ich alles vor, so dass ich dann nur noch ein paar Stecker ziehen muss und den Deckel vom Paket zumachen.
Alles klappt reibungslos. Eine halbe Stunde kostet das Neueinrichten, dann läuft wieder alles.
Bald kommt das Paket – aber wie bald? Noch läuft der Router – wenn es klingelt, muss ich nur die Kabel abstecken
12 Uhr Pause
Normalerweise ist meine Mittagspause deutlich später, aber heute war mein Vormittag durch den Router-Tausch ziemlich durcheinander. Deshalb hole ich jetzt meine Meditationszeit nach, die ich sonst morgens habe.
Anschließend nutze ich das schöne Wetter für einen ausgiebigen Spaziergang.
Eine Linde – die Knospen sind lecker, aber der Baum braucht sie, deshalb esse ich max. 2-3 pro Jahr Ich genieße die Sonne – und die Knospe einer Linde Noch im Wald, heute abend kommt die Knoblauchsrauke in meinen Salat Ich liebe blühenden Löwenzahn! Brennnesseln und Klettenlabkraut – sammle ich für meinen Smoothie Zurück zuhause – ich gehe zu Fuß die Treppen hoch. Training.
15 Uhr Produktives Arbeiten
Ich beantworte Kundenanfragen. Arbeite an meinen Angebotsseiten – Feedback von heute morgen umsetzen. Schreibe ein paar kurze Texte. Normales Home-Office für mich.
Die Sonne scheint ziemlich hell heute, mir ist heiß und ich sehe fast nichts mehr.
Trotz Vorhang wird es schwer, mein eigenes Angebot zu lesen… Ich will eigentlich die Sonne genießen – aber sehen will ich auch was…
18 Uhr Feierabend
So langsam habe ich Hunger, deshalb mache ich fürs erste Feierabend. Erst mal ziehe ich mich um – eine Routine, die ich schon seit Jahren habe, und die sich gerade im Homeoffice sehr positiv auswirkt.

Heute gibt es Smoothie mit Brennnesseln. Dazu noch ein paar Streifen Kokosnuss – die habe ich mir gestern erst gekauft, deshalb muss die erst noch geknackt werden.
Trotz Hammer – Kraft brauche ich zum Öffnen der Kokosnuss keine. Alles mit Gefühl. Lecker, mein fertiger Smoothie!
Danach ein Salat quer durch den Kühlschrank mit den gesammelten Kräutern. Falls du dich fragst, was mit Frühstück oder Mittagessen war – gibt es bei mir fast nie. Abgesehen von der einen Linden-Knospe habe ich heute noch nichts gegessen.

Nach dem Essen schaue ich noch ein paar Folgen meiner Lieblings-Anime-Serie (auf Japanisch natürlich). Nebenher nähe ich an meinem ersten Mundschutz. Da ich alles von Hand nähe, braucht das noch ein paar Abende mehr.
Mein Lieblings-Anime, Folge 186 Ein Stoffstück für die Maske ist schon fertig, das zweite ist in Arbeit
Zwischendurch ein Blick aus dem Fenster auf einen Sonnenuntergang mit unglaublich intensiven Farben – das Bild gibt das nicht mal annähernd wieder.

22 Uhr Gute Nacht
Ich lese noch ein paar Seiten „Herr der Ringe“ und gehe dann schlafen.

Gute Nacht!
Pingback: Mein ganz persönliches Viren-Logbuch - Judith Pfeiffer - AufblühCoach
Pingback: Monatsrückblick April 2020 - seltsam intensiv und still - Judith Pfeiffer - AufblühCoach
Pingback: A Day in my Life: 15. Juni 2020 in Bildern - Judith Pfeiffer - AufblühCoach