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Gewaltfreie Kommunikation

Von der Balance zwischen Zuhören und Mitteilen

Ich erlebe es immer wieder, dass Menschen mir berichten, sie würden bei einer bestimmten Person nicht oder viel zu wenig zu Wort kommen. Da fallen dann Sätze wie “der quatscht einen tot” oder “ständig erzählt die von ihren Problemen – ich komm’ mir vor wie der Seelen-Mülleimer” oder “es geht immer nur um sie, und ich komme gar nicht zu Wort – meine Probleme scheinen sie nicht zu interessieren”.

Übersetzt heißt das für mich: Diese Menschen brauchen mehr Balance zwischen zuhören und mitteilen. Sie wollen, dass es ausgewogen zugeht, dass jeder zu Wort kommen kann.  Diese Balance kann auf verschiedene Weisen ins Schwanken geraten – und auch wieder ausgeglichen werden.