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Rückblicke

Monatsrückblick November 2019

Start Mobilé – Empathische Coaching-Ausbildung

Lang ersehnt, hat Anfang November endlich die Ausbildung zum Empathischen Coach begonnen. Über das, was ich im ersten Ausbildungs-Block gelernt habe, habe ich einen extra Artikel geschrieben: https://www.judithpfeiffer.de/web/eine-struktur-die-naehrt/

Und Anfang Dezember geht es gleich weiter mit dem zweiten Block 😃

Endlich Ruhe!

November ist die Zeit der Laubbläser. Gefühlt den ganzen Vormittag blasen sie vor meinem Fenster. Dazu noch Baustellen. Ich bin ohnehin ziemlich geräuschempfindlich, da lenkt mich so etwas oft sehr ab.

Zum Glück denke ich immer öfter daran, dass in meinem Schrank Wunderwerke der Technik liegen: Noise-Cancelling Kopfhörer. Damit habe ich trotzdem meine Ruhe und kann konzentriert sein. Einzige Beschränkung: Leider funktionieren die nur dann wirklich gut, wenn etwas abgespielt wird – sonst kommt nach 5 Minuten “power off” in mein Ohr…

Judith mit unglücklichem Blick zur Seite

Judith mit Kopfhörern und seeligem Gesichtsausdruck

Onlinekongresse 

Ich bin seit einigen Jahren recht regelmäßig als virtueller Besucher bei den verschiedensten Onlinekongressen dabei. Meist zu Themen rund um Persönlichkeitsentwicklung, Business-Aufbau oder Nachhaltigkeit. Ich mag das Konzept: Einige Tage lang kann man eine Reihe von Interviews kostenlos anschauen, und wer will kann danach den dauerhaften Zugriff kaufen. 

Diesen Monat habe ich zum ersten Mal zwei Onlinekongresse (APC V, Rebellen des Friedens) nicht nur “einfach so” geteilt und empfohlen, sondern ich habe mich getraut, dafür einen sogenannten Affiliate-Link zu verwenden. Das heißt, falls dann jemand später etwas kauft, der sich über meinen Link angemeldet hat, dann würde ich eine Provision bekommen. 

Bisher hatte ich immer Bedenken, weil ich nicht den Eindruck erwecken wollte: “Die macht das nur, weil sie Geld dafür bekommt”. Der Weg, den ich jetzt dafür gefunden habe: Zusätzlich zum Affiliate-Link habe ich auch ganz unten noch den direkten Link geteilt. So kann jeder selbst entscheiden. Und natürlich empfehle ich nur Onlinekongresse, bei denen ich selbst Vorfreude spüre und die ich selbst plane anzuschauen. 

Virtuelles Ausmisten

Zu viel Ablenkung in Sozialen Medien – ein Thema, das mich immer mal wieder beschäftigt. Vor kurzem habe ich noch 178 Accounts auf Instagram gefolgt. Die Folge: zu viele Ablenkungen, zu viel was mich nicht wirklich interessiert in meinem Feed.

Auf Anregung von Robert Gladitz, habe ich das innerhalb von fünf Minuten reduziert auf ca. 50 Accounts. Immer noch viel. Aber jetzt habe ich bei jedem den Eindruck: den kenne ich, mit der bin ich (wirklich) befreundet, das interessiert mich auch.

Screenshot Instagram-Profil. vorher - 178 following
178 Accounts

Screenshot Instagram-Profil. nachher - 50 Following
5 min später – 50

Nachhaltige Geldanlage

Ich versuche ja schon seit einiger Zeit, meine Geldanlagen so zu organisieren, dass diese möglichst gut meinen Werten entsprechen. An Kinderarbeit, Kohleförderung oder Waffenherstellung mag ich nicht mitverdienen. Im September hatte ich schon meine Rentenversicherung auf nachhaltigere Fonds geändert. Meine Bankkonten sind schon seit Jahren bei Banken, deren Geschäftspraxis mir verantwortungsvoll und glaubhaft nachhaltig erscheint: Spada-Bank München als erste Bank mit Gemeinwohlbilanz und die GLS-Bank.

Durch die aktuellen Meldungen über Negativzinsen habe ich mich jetzt etwas näher mit dem Thema Fonds beschäftigt. Was macht einen Fonds eigentlich zu einem nachhaltigen Fonds? Die Strategien gehen hier schon deutlich auseinander: von extrem hohen Anforderungen, bei denen nur in Firmen investiert wird, die bereits sehr hohe Standards erfüllen. Über aktives Engagement bei Aktionärsversammlungen. Best in Class (also: die nicht ganz so schlimmen in ihrer Branche). Bis hin zu Greenwashing – also Fonds, die halt “nachhaltig” heißen weil das gerade “in” ist und sich gut verkaufen lässt, die aber kaum greifbare und konkrete Strategien verfolgen.

Alles irgendwie kompliziert und schwer durchschaubar, finde ich. Risiken, Renditen, Ausgabeaufschläge und Verwaltungskosten gibt es zusätzlich ja auch noch zu berücksichtigen. Fürs erste habe ich jetzt eine Entscheidung getroffen, mit der ich im Moment zufrieden bin. 

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