Monatsrückblick Mai 2020 – gedehnte Zeit

Beim Schreiben dieses Rückblicks wundere ich mich – das war alles diesen Monat? Und das ist erst zwei Wochen her? Komisch – und ich habe doch gerade erst einen Monatsrückblick für März geschrieben. Für mich dehnt und streckt sich die Zeit gerade sehr eigenartig.

#MeetTheBlogger2020 

Vom 1. bis 15. Mai habe ich eine Menge bei Instagram (und Facebook) gepostet. Ich habe bei der #MeetTheBlogger Challenge von Anne Häusler mitgemacht und jeden Tag einen Beitrag zu einem vorgegebenen Thema veröffentlicht.

Zum Beispiel: Selbstfürsorge, Mein Tipp für dich, Organisation, Erinnerung, Lernkurve und noch vieles mehr.

Geschrieben und geplant hatte ich die meisten Beiträge schon vorher, so war es – für mich erstaunlich – einfach zu meistern. Es hat Spaß gemacht – allerdings habe ich jetzt mal wieder genug von Instagram und entsprechend weniger habe ich seither dort gepostet…

Muttertag bei Mama

Zusammen mit meiner Schwester bin ich über Muttertag zu meiner Mama an den Bodensee gefahren. Praktischerweise wurde in der Woche davor die Beschränkung aufgehoben. Ehrlich gesagt: wir wären so oder so gefahren…

Vor allem für meine Mutter war die Zeit ohne uns wirklich lang. Da sie pflegebedürftig ist und kaum noch aus dem Haus kann, hat ihr die Abwechslung durch unseren Besuch wirklich gut getan.

Wie immer, wenn wir beide zusammen zu Besuch sind, wird gekocht, gebacken und natürlich gegessen was das Zeug hält. Diesmal haben wir mit veganem Auflauf experimentiert – Perldinkel, Möhren und Spinat, mit einer Haube aus Mandelmilch und Flohsamenschalen. Lecker!

Von Null auf Webseite – Tagesworkshop

Am 16. Mai habe ich zum ersten Mal einen Tagesworkshop über Zoom gegeben. Für die Teilnehmer der Sympatexter Academy gab es Anleitungen, Hilfestellung und Aufgaben rund um WordPress. Ziel war es, an diesem Tag die eigene Webseite zu installieren und so einzurichten, dass die ersten Seiten online sind.

Im Nachgang habe ich dann noch die wesentlichen Inhalte als “Masterclass” aufgezeichnet, die die Teilnehmer dann später noch anschauen können.

Mir hat dieser Tag viel Spaß gemacht. Vieles hat gut funktioniert, einige Verbesserungsideen habe ich fürs nächste Mal gleich vorgemerkt. Weil: wiederholen will ich es.

Bisher ist mein Coaching-Programm Digital Aufblühen ja auf eine 1:1-Betreuung ausgelegt – langfristig will ich zumindest eine Option für Gruppen-Workshops anbieten. Zumindest für den technischen WordPress-Teil. Die individuellen Coachings, um innere Blockaden auf dem Weg zur eigenen Webseite anzuschauen und um individuell die nächsten Schritte zu planen, die will ich auf absehbare Zeit weiterhin in Einzel-Sitzungen machen.

Verein – Planung Workshoptage online

Momentan bin ich Teil einer Arbeitsgruppe zur Planung einer Online-Veranstaltung. Im Netzwerk Gewaltfreie Kommunikation München, wo ich seit einem Jahr im Vorstand tätig bin, werden normalerweise zweimal im Jahr – Januar und Juli – Workshoptage organisiert. An einem Wochenende gibt es in einem Veranstaltungsort insgesamt 36 Workshops von ganz unterschiedlichen Trainern. Corona wirbelt auch hier alles durcheinander, die Veranstaltung vor Ort ist abgesagt.

Als Alternative kam schon im März die Idee auf, alternativ eine Online-Veranstaltung am selben Wochenende anzubieten. Und da ich Meetings über Zoom jederzeit vor “gar nicht sehen” vorziehe, habe ich mich gern freiwillig gemeldet um das mitzuorganisieren.

Im Laufe des Mais wurden die Planungen immer konkreter. Wir als Orga-Team haben am 22. Mai einen Workshop für die Trainer angeboten. Wer sich noch informieren wollte über die technischen und didaktischen Aspekte eines Workshops per Zoom, konnte dabei Fragen loswerden und bekam unser gesammeltes Wissen und all unsere Erfahrungen mit auf den Weg.

Inzwischen ist die Anmeldung für den 11./12. Juli geöffnet. Die Arbeit im Orga-Team geht in die nächste Runde der Vorbereitungen. Ich freue mich schon drauf – die Zusammenarbeit ist eine Mischung aus sachlichen Diskussionen, gegenseitigem Respekt und viel Spaß und Scherzen.

Radlausflug für neue Vorhänge

Schon seit März plane ich, neue Vorhänge zu kaufen. Vor meinem Fenster sind die ganze Nacht helle Lampen, selbst mit geschlossenen Rolläden ist es mitten in der Nacht sehr hell. Für guten Schlaf nicht gerade förderlich.

Wegen Corona hatte ich die Fahrt zu IKEA dann aber erst mal verschoben. Mitte Mai bin ich dann losgezogen. Aber auf eine Stunde mit Maske in der S-Bahn, darauf hatte ich keine Lust, deshalb bin ich mit dem Fahrrad gefahren. Einfache Fahrt 20 km – für meine Verhältnisse ganz schön weit. Aber immerhin eine Strecke mit viel Wald und Grün.

Leider waren meine Fahrrad-Reifen schon nicht mehr ganz in Ordnung, das hat die Fahrt etwas anstrengend gemacht. Aber zum Glück bin ich noch gut nach Hause gekommen. Wenn auch mit schmerzendem Hinterteil…

Bei der nächsten Fahrt mit dem Fahrrad ein paar Tage später hatte ich dann einen Platten und der Reifen ging endgültig kaputt. Zum Glück. Ich habe das Fahrrad gleich bei meinem Lieblings-Fahrradladen (direkt im Haus) zur Reparatur gegeben. Bei der Abholung drei Tage später habe ich dann mitbekommen, dass sie Aufnahmestopp für Reparaturen haben, weil sie für die nächsten 10 Tage voll sind.

Meine neuen Vorhänge musste ich erst mal auf die passende Länge schneiden und Gardinenband einnähen. Provisorisch sind die meisten schon fertig und aufgehängt. Jetzt ist es endlich nachts wirklich dunkel bei mir! Die Schnittkanten säume ich dann im nächsten Schritt – da ich alles von Hand nähe, wird mich das noch einige Film-Abende lang beschäftigen.

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