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Monatsrückblick Januar 2020 – bunt gemischt

Monatsrückblick Januar 2020 – bunt gemischt

Ein gemütlicher Start ins neue Jahr und gleichzeitig so einiges, für das ich eine Menge Mut gebraucht habe. Das war mein bunt gemischter Januar.

Jahreswechsel – einfach so

Vor ein paar Jahren hatte ich an Silvester jedesmal einen gewissen Stress. Ich hatte innerlich einen ganz starken Druck und habe schon Wochen und Monate überlegt “mit wem feiere ich Silvester?”.

Silvester alleine zu verbringen – unvorstellbar! Schon die Vorstellung war ganz grauenvoll. Vor zwei Jahren habe ich mich mit dieser seltsamen Angst intensiv befasst und ich seither sehe ich das entspannt.

Diesmal war Silvester tatsächlich ein ganz normaler Abend: ich war allein zuhause, hab einen Film geschaut, was gelesen. Bin früh ins Bett gegangen. OK, irgendwann habe ich die Noise-Cancelling-Kopfhörer aufgesetzt weil ich keine Lust mehr auf die Knallerei hatte. Ansonsten einfach ein normaler, gemütlicher Abend.

Sonnenuntergang mit viel Farbe und Föhnwolken
Sonnenuntergang am Jahresanfang

Workshoptage – endlich wieder Training

Inzwischen bin ich schon zum vierten Mal bei den Workshoptagen des Münchner Netzwerks für Gewaltfreie Kommunikation auch als Workshop-Anbieter dabei. Diesmal habe ich zum zweiten Mal einen Workshop zum Thema “um etwas bitten” angeboten.

Obwohl Titel und Beschreibung identisch waren zum Workshop letzten Sommer – Inhalt und Ablauf des Workshops habe ich komplett überarbeitet und anders gestaltet.

Sowohl die Vorbereitung für den Workshop, das Ausarbeiten des Konzepts als auch der Workshop selbst haben mir viel Spaß gemacht. Ich habe auch als Feedback von den Teilnehmern gehört, dass jedeR etwas gelernt hat und Erkenntnisse mitnehmen konnte. Mit mir selbst war ich auch durchaus zufrieden – mit meinem Perfektionismus-Gen ist das nicht gerade häufig!

Vor den Workshoptagen ist nach den Workshoptagen. Mein Angebot für Juli 2020 (save the date – 11./12.7.2010) ist bereits eingereicht. Da wird es dann um das Thema Mut gehen.

Als eine Aufgabe im Orga-Team habe ich auch diesmal wieder die Ankündigung des kostenfreien Vortrags übernommen. Diesmal vor etwa 130 Menschen – trotzdem war es für mich deutlich einfacher als noch vor einem halben Jahr. Ich habe mich deutlich sicherer dabei gefühlt.

Coaching-Ausbildung Modul 3

Seit dem zweiten Modul meiner Coaching-Ausbildung Anfang Dezember habe ich fleißig geübt. Mit den anderen Teilnehmern und auch in meinen Coachings. Es macht einfach Freude, etwas zu lernen, das ich sofort auch anwenden kann.

Vom 29. Januar bis 2. Februar war der dritte von vier Teilen. Das ist auch der Grund, warum dieser Monatsrückblick ein paar Tage später als sonst üblich fertig wird. Es waren prall gefüllte Tage voller tiefgehender Prozesse. Mehr dazu werde ich wieder in einem extra Artikel schreiben.

Persönlichkeitsentwicklung – Licht und Schatten

Auf ganz verschiedenen Ebenen ist bei mir innerlich sehr viel passiert im Januar.

Ich hatte selbst mehrere Coachings. Bei jedem habe ich mich selbst ein Stück besser kennengelernt und jedes hat etwas bewegt.

Hier in meinem Blog habe ich mich mit Angst und Ärger befasst. Auch deshalb, weil das für mich gerade in meinem Leben aktuell war. Ein ganz großes Thema war auch Mut – nicht umsonst habe ich Mut zu meinem Wort des Jahres für 2020 ausgewählt.

Dann bin ich gerade bei einem Onlinekurs dabei: “Heartwall“. Dieser Kurs geht ganz schön krass tief – Schattenarbeit vom Feinsten! Ziel ist es, die Wände einzureißen, die wir alle um uns bzw. um unser Herz herum aufgebaut haben. Das finde ich spannend und ich merke eine Veränderung in mir. Und irgendwie kostet es gerade auch eine Menge Energie.

In einer ganz privaten Challenge habe ich mir Mitte Januar vorgenommen, 14 Tage lang jeden morgen eine bestimmte Meditation zu machen. Diese Meditation dient dazu, eine Verbindung mit dem Geistigen Team oder dem Höheren Selbst aufzubauen (was auch immer diese Worte genau bedeuten). Ich bin richtig stolz auf mich – heute ist Tag 16 und ich mache weiter!

Judith beim Meditieren

Bastelstunden – Hanteln mit Vogelsand

Seit Dezember mache ich zuhause recht regelmäßig Krafttraining. Als Hanteln habe ich am Anfang improvisiert mit kleinen und großen Saftflaschen. Aber gefüllte Glasflaschen und barfuß finde ich nicht so kompatibel. Ach ja, und zu leicht waren mir die Flaschen nach ein paar Wochen auch.

Deshalb habe ich aus Stoffresten Hanteln genäht. Ganze 2 Euro habe ich in ein paar Tüten Vogelsand investiert und die Stoffsäckchen damit gefüllt. Ein paar alte Stofftaschentücher und ein altes Hemd finden jetzt ein zweites Leben als waschbare Hülle für die Hanteln. Und ich hatte eine schöne Beschäftigung für die langen dunklen Winterabende.

Tüte mit Vogelsand
Dieser Vogelsand ist die Füllung für meine Hanteln

Zwei Hanteln aus Stoff
So sehen die fertigen Hanteln aus – hier als Beispiel 0,5 kg und 2 kg

fertige Hanteln mit Stoffhülle
Fürs Training gibt es noch eine abnehmbare und waschbare Hülle dazu (hier noch halbfertig)

Was sonst noch war

Eigentlich habe ich ja eine große Vorliebe für Online-Coaching. Für Offline Coachings im Münchner Raum war es für mich bisher eine schöne Alternative, beim Spaziergang oder in den Räumen des Klienten zu coachen. Trotzdem ist es manchmal schön, einen neutralen Ort zu haben. Deshalb habe ich im Januar noch mal nach einem Raum hier in München gesucht. Zwei habe ich schon angeschaut, die in Frage kommen und die ich auch mal ausprobieren will. Zwei weitere Möglichkeiten stehen noch aus.

Mein Blog-Abenteuer geht weiter, in der Sympatexter Akademie. In den ersten drei Monaten dieses Jahres will ich meine Webseitentexte überarbeiten. Im Moment arbeite ich an meinem Claim.

Mein Commitment für 2020: Jeden Monat will ich mindestens ein Facebook Live machen. Im Januar habe ich es schon mal geschafft. Ich habe über mein Wort des Jahres erzählt – Mut.

Noch ein Commitment für Januar 2020: Ich wollte 2 Videos auf Youtube veröffentlichen. Und ich habe es geschafft! Eins über 15 Tipps, um aus gewohnten Reaktionen auszusteigen. Und eins über Ärger.

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