Mein Wort für 2020: Mut

Für 2019 war mein Wort des Jahres: Selbstfürsorge.
2020 wird für mich und mein Business das wichtigste Wort sein: Mut. Und dabei will ich natürlich auch die Selbstfürsorge beibehalten. 😉

Was ist Mut für mich?

Frei übersetzt nach dem Englischen Wikipedia-Eintrag ist Mut die Entscheidung und Bereitschaft, sich mit unangenehmen Situationen zu konfrontieren: Schmerz, Gefahr, Unsicherheit, Scham, Enttäuschung.

Wenn ich denke, für etwas Mut zu brauchen, dann:

  • habe ich Angst davor – zumindest ein bisschen.
  • sind es meist Dinge, die ich noch nie oder erst selten gemacht habe – also Neues.
  • gibt es einen inneren Widerstand, den ich erst noch überwinden muss
  • gibt es auch einen starken inneren Antrieb, der mich motiviert

Für mich ist Mut und Herz sehr eng verbunden. Deshalb mag ich die Englische und Französische Übersetzung “courage” für Mut sehr gerne. Das Wort stammt vom Französischen “cœur” ab: Herz. Im Deutschen gibt es die Redewendung “sich ein Herz fassen” wenn jemand mutig ist – auch das finde ich sehr schön.

Warum gerade Mut als Wort für 2020?

Es gab auch in 2019 bereits eine Menge Situationen, bei denen ich Mut gebraucht habe: meinen Job kündigen, mich selbständig machen. Ein Facebook-Live-Video für meinen Jahresrückblick machen. Immer wieder Menschen von meiner Arbeit als Life-Coach erzählen.

Bild von Judith
Screenshot vom Facebook Live 31.12.2019

Und es gab immer wieder Situationen, bei denen ich gerne mehr Mut gehabt hätte. Die Blogartikel und Videos, die ich geschrieben habe aber nie veröffentlicht. Menschen, bei denen ich mich nicht getraut habe, von meiner Arbeit zu erzählen. Gespräche, in denen ich nur wenig von mir erzählt habe. Konflikte, bei denen ich mich nicht getraut habe, meine Meinung zu sagen.

Insgesamt ist Mut einfach gerade sehr präsent und das Wort erscheint mir passend als Motto für den Beginn eines neuen Jahres.

Wofür brauche ich 2020 Mut?

In meinem Jahresrückblick für 2019 habe ich als Ausblick für 2020 geschrieben: “Mit jedem Tag will ich versuchen, noch mehr Mut zu haben. Noch mehr zu mir zu stehen. Und noch mehr Mut zu haben, Dinge auszuprobieren und sichtbar zu sein.”

Was heißt das ganz konkret?

  • Wie schon in den letzten Monaten will ich auch 2020 wieder bloggen. Viel bloggen. Regelmäßig bloggen. Mindestens ein Artikel pro Woche ist mein Ziel. Und jeder Artikel zeigt nun mal etwas von mir, etwas was ich bisher noch nicht geteilt habe. Und bei jedem Klick auf “Veröffentlichen” schlägt mein Herz etwas schneller.
  • Für den Januar habe ich mich schon commited: Ich will mindestens zwei Videos auf YouTube veröffentlichen. Noch mehr Herzklopfen! Nicht nur der Inhalt, die Worte, sondern auch noch mein Gesicht ist sichtbar und öffentlich.
  • OK, und zum Thema Video mache ich hier und jetzt noch ein Commitment: ich will versuchen, mindestens einmal pro Monat ein Live-Video zu machen. Vielleicht über einen Blogartikel, den ich gerade geschrieben habe. Noch ein zusätzlicher Mut-Faktor: kein zweiter Versuch beim Verheddern, live is live.

Text: #Mut
Mein Commitment für 2020: 1 Live-Video pro Monat
Hintergrund: zartrosa Blümchen, die aus einer Mauerritze wachsen
Ich glaube, aus allen Punkten hier habe ich vor diesem Punkt den größten Sch… äh Respekt

  • Im Juli will ich einen Workshop anbieten. Arbeitstitel: Mehr Mut haben. Es geht um die Frage: “Was würde ich tun, wenn ich allen Mut der Welt hätte?” und “Was hindert mich daran, es zu tun?”.
  • Ich will noch mehr und noch öfter Menschen von meiner Arbeit als Life-Coach und Mediatorin erzählen. Und immer öfter auch fragen: hey, hast du Lust, das auszuprobieren?
  • Dieses Jahr will ich einen weiteren Onlinekurs entwickeln und auch verkaufen. Das Thema steht noch nicht fest – aber hey, es könnte “Mut” sein 😂
  • Mut zum Ausmisten. Ich bin der Typ Sammler – ob alte Stoffe, leere Gläser oder Bücher die ich immer schon mal lesen wollte, in meinem Haushalt sammeln sich viele Dinge. Oft denke ich “könnte ich doch noch mal gebrauchen”. Entsprechend schwer fällt mir das Ausmisten. Hier will ich mutiger sein und mehr darauf vertrauen, dass ich neue Lösungen finden kann.

Stapel mit ca. 30 Zeitschriften
Diesen Stapel “Zeit Wissen” Hefte zum Beispiel: Da sind schon noch interessante Artikel drin. Wirklich! Könnte ich irgendwann noch lesen. Wirklich??
Also: Bei Interesse gerne melden, die verschenke ich!

  • Der Heartwall Online Kurs, bei dem ich gerade als Teilnehmer dabei bin. Im Januar und Februar um die Methode kennenzulernen, im Juni um zu lernen wie ich es als Coach weitergeben und mit Klienten anwenden kann. Es geht darum, meinen inneren Schatten zu begegnen und meine (vermeintlich) schützende Komfortzone zu erweitern. Dazu braucht es eine Menge Mut, das ist mir auch schon jetzt, am Anfang des Kurses, sehr klar.
  • Ich will mir noch im Januar eine Liste mit Dingen machen, vor denen ich Angst habe. Und dann will ich schauen, mit welchen dieser Themen ich mich mehr beschäftigen will und wie genau.

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare

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  2. Franzi Blickle

    Ich liebe die Idee mit der Liste der Angst-Macher. Kennst Du Ronja Räubertochter? Wenn zu der jemand gesagt hat sie soll sich z.B. vor dem Wasserfall in acht nehmen, dann sagte sie “Wie soll ich mich denn in acht nehmen wenn nicht dort?” Sie hat sich also genau mit der Gefahr beschäftigt und dann eben entscheiden was geht und was gefährlich ist! Mut tut gut! Ich wünsch dir ganz viel davon!

    1. Judith Pfeiffer

      Oh ja – Ronja Räubertochter habe ich sehr gerne gelesen und vermutlich mehrfach 😀
      Das finde ich einen schönen Gedanken, sich so mit der Gefahr zu beschäftigen.

      Ich danke dir und wünsche dir ebenso viel Mut!

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